Unsere Vereinsarbeit im Jahr 2019

Das Arbeitsprogramm für 2019 wurde in der Mitgliederversammlung am 27. Februar beschlossen. Schwerpunkte der Arbeit im Jahr 2019 waren u.a. die Begleitung des von der Stadt ausgerufenen Zollingerjahres, die Wiederaufstellung des Seffnerkreuzes auf dem Stadtfriedhof und die Errichtung von Handläufen an der Neumarktkirche.
 
Der Verein wurde im Mai mit dem Bürgerpreis „Der Esel, der auf Rosen geht“, ausgezeichnet.
Aus Altersgründen wurde 2019 durch den MAV e.V. erstmalig nach 25 Jahren kein Orgelspektakel als Auftaktveranstaltung der Merseburger Orgeltage mehr durchgeführt.
 
Die wichtigsten Ereignisse und Projekte in 2019 werden nachfolgend kurz dargestellt:
  • Im Januar wird in der Reinefarthstraße ein weiteres Straßenzusatzschild im Rahmen unseres Projekts „Aha-Effekt am Straßeneck“ angebracht. Zum Neujahrsempfang der Stadt Merseburg wird das Zollingerjahr offiziell ausgerufen und zum Abschluss als Premiere das „Merseburg-Lied“ aus der Feder von Horst Fischer, dem langjährigen Vorsitzenden unseres Vereins, intoniert.Im 15. Februar hält Hilmar Burghard aus Eisleben einen Vortrag in der Hofstube des Schlosses zur Geschichte der Mansfelder Schlackesteine und erläutert die mögliche Entstehung des in Merseburg bekannten Gabelsteines auf dem Domplatz. Der Vortrag ist Auslöser für die Planung unserer Exkursion 2019.

  • Im März wird der Verein für den Bürgerpreis „Der Esel, der auf Rosen geht“ vorgeschlagen. Am 23. März ist der MAV Mitveranstalter einer Tagung des Landesheimatbundes mit sechs Vortragenden zum Thema: „Modernes Bauen – Friedrich Zollinger in Merseburg“ im Ständehaus.

  • Am 06. April führt der Verein seinen alljährlichen Frühjahrsputz an der Hohen Brücke durch. Die Presse berichtet über die notwendige Entscheidung, keine Orgelspektakel mehr durchzuführen. Am 24. April wird ein Straßenzusatzschild für den Merseburger Historiker Otto Rademacher im Stadtteil Freiimfelde durch dessen in Dresden wohnhaften Urenkel angebracht. Am 26. April hält Herr Wolfgang Diedrich in der Hofstube des Schlosses einen Vortrag zur Geschichte der Merseburger Papierfabrik.

  • Am 11. Mai führt eine Exkursion interessierte Vereinsmitglieder in das Mansfelder Land. Unter sachkundiger Anleitung von Hilmar Burghardt besuchen wir das Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss in Hettstedt (u.a. Vorführung der ersten Dampfmaschine Deutschlands) und besichtigen den Original-Kupferschmelzofen der ehemaligen Rohhütte (Schmid-Schacht Helbra). Im Mai wird auch bekannt, dass der Verein den Bürgerpreis „Der Esel, der auf Rosen geht“ erhält, die Preisverleihung findet am 25. Mai in Halle statt.

  • Für die Bereitstellung museumspädagogischer Angebote im Rahmen der Sonderausstellung „Das Merseburger Schloss – eine sächsische Residenz“ unterstützt der Verein das Museum mit einer Zuwendung in Höhe von 1.000 € (Zuwendung aus Reinerträgen der VR-Bank).

  • Im Juni wird auf dem Stadtfriedhof das restaurierte Seffnerkreuz wieder aufgestellt, der Verein bringt hierfür insgesamt 3.029 € auf. Bis Ende des Jahres folgen noch die Blechabdeckung auf der zugehörigen Mauer und der Verputz einer Wandfläche als Spende einer dritten Person. Das turnusmäßig zu den Schlossfestspielen in der Neumarktkirche stattfindende Konzert Cantiamo brachte am 16. Juni 957,10 € als Spenden ein, der Verein finanziert die Durchführung des Konzertes mit 650 € und spendet zusätzlich 1.000 € für den Erhalt der Neumarktkirche.

  • Am 10. Juli wird in der Straße „Weiße Mauer“ eine weitere Zusatzbeschilderung angebracht, auf der die Herkunft des Straßennamens erläutert wird. Im Juli wendet sich der Verein an den neuen Stadtratsvorsitzenden Herrn Striegel und weist auf die Notwendigkeit der Instandsetzung der Teichbrücke am vorderen Gotthardteich hin.

  • Zur zentralen Eröffnung des Tages des offenen Denkmals im September spricht auf Anregung des Vereins der Stadtratsvorsitzende Herr Striegel. Die Veranstaltung findet in der Zollinger-Kreuzkapelle in Freiimfelde statt. Der Verein unterstützt aktiv ein Bürgerfest im Bereich der Moestelstraße als Zollinger-Viertel, in der Moestelstraße wird ein Straßenzusatzschild angebracht.

  • Anfang November werden an der Neumarktkirche zwei Handläufe durch die Firma Kummer aufgestellt. Hiermit wird im Auftrag des Vereins eine Unfallquelle beseitigt und die Zugänglichkeit der Kirche erheblich verbessert. Hierfür werden rund 850 € aufgewendet. Im November erfolgt auch die offizielle Umbenennung der ehemaligen Günter-Adolphi-Straße in Friedrich-Zollinger-Straße und die Anbringung eines Straßenzusatzschildes. Der Vorschlag, in Merseburg eine Straße nach Friedrich Zollinger zu benennen, kam bereits 2018 vom Verein.

  • Ebenfalls im November wird von der Stadt auf Anregung des Vereins die Überarbeitung und Reparatur des Zollinger-Modells an der Albrecht-Dürer-Schule in Auftrag gegeben. Das Modell wird im November abgebaut und im Dezember wieder aufgestellt.

  • Zum Anlass des Gedenkens des 75. Jahrestages der Bombardierung Merseburgs 1944 organisiert der Verein im November einen Vortrag, den der Leunaer Stadtarchivar, Herr Dr. Schade, hält. Der Verein legt am 6. Dezember ein Blumengesteck zur Mahnung auf dem Markt ab.

  • Am 18. Dezember wird in der Hälterstraße ein letztes Straßenzusatzschild für das Jahr 2019 angebracht. Seit Beginn unseres Projekts „Aha-Effekt am Straßeneck“ zur Anbringung von den die Straßennamen erklärenden Schildern im Februar 2013 haben wir damit bisher 39 Zusatzschilder angebracht, weitere Bestellungen durch interessierte Bürger liegen vor und garantieren die Weiterführung des Projekts.